Donnerstag, 24. Mai 2012

Bei den Erpolzheimern…

… wars sehr lustig. Die Spargel sind auch ganz fleißig gewandert und es war ein absolut idyllisches Festchen im Wingert. Also nächstes Jahr sollten wir alle dort hin gehen.
Und man beachte die gute Button-Ausstattung der Ladies :)

So sah es beim Spargelwandern bei den Kohls aus. Es war auch ganz schön warm.

Die kleine Hundehalterin ist der kleinste Kohl, soweit ich weiß.

Von rechts nach links: Die nette Annette, die Kallstadter Sarah, die Erpolzheimer Melanie und dann vermute ich dass es die brandneue Julia ist, aber woher müsste man noch erfahren …

Freitag, 18. Mai 2012

„IHR KÖNNT NACH KALLSTADT GEHN, IHR KÖNNT NACH KALLSTADT GEHN ...

... Ihr könnt, ihr könnt nach Kallstadt gehn!“

Wenn ihr dass jetzt schon leise vor euch hin gegrölt habt, seid ihr schon auf der richtigen Spur. Denn, der Kings of Kallstadt Fanschal Vorverkauf hat begonnen!

Für einen 50 Euro Support kriegst Du einen Fanschal auf dem Dein Name verewigt ist! Und der wird dir bei der Fanschal-Zeremonie in Kallstadt auch feierlich von der Weinprinzessin verliehen.
Und zusätzlich kriegst du dann noch ein Jahr gutes Karma und wenn Du mehrere Fanschals fanmäßig nimmst oder verschenkst, gibt's noch einen persönlichen Glückskuchen von Simone dazu!

Wir brauchen Euch, wir brauchen jeden Fan-Support, damit die Politik und die Filmförderungen es verstehen und handeln. Denn noch ist die Pfalz ein blinder Fleck auf der Filmlandkarte Deutschlands und das müssen wir ändern :)

Bestellt ihn, teilt uns und freut euch.
der wahnsinnige Fanschal zum bestellen: wendel@projekt-gold.de


















Dienstag, 15. Mai 2012

Buttons, Spargeln und Erpolzheim sind jetzt Freunde

Gut wenn man Freude hat die ganz unkompliziert mit anpacken und uns helfen ein paar Groschen für unseren Film einzunehmen. Daher hat uns die nette Annette gleich angeboten am Samstag in Erpolzheim zur Spargelwanderung aufzuschlagen und dort die herzigen Buttons an den Ausschankstellen anzubieten.
Unter Spargelwanderung hatte ich mir eigentlich was kleineres vorgestellt, aber es sind 19 Ausschankstellen auf 6,5 km langen Strecke. Man hat auch gute Chancen auf dem Spargelparcour die dort ansässige Prinzessin Melanie anzutreffen, die übrigens schon früh mit den Kings of Kallstadt angebandelt hat. Denn sie war eine der ersten auf der Anmeldeliste der Kings of Kallstadt New York Reise im September.
Aber alle die sich am Wochenende auf nach Erpolzheim machen: kauft für jeden Schoppen oder Spargel gleich einen Button mit und besucht die nette Annette bei ihrem Weingut Kohl mit der Startnummer 11. Dort gibt es Uroma's Spargelsalat, Winzerschinken mit Parisienne Kartoffeln, Bratwurst und Crepes. Net schlecht.
Hier findet ihr auch das Spargelwanderungs-Programm:
http://www.weingutkohl.de/neuigkeiten/28-29-mai-2011-kulinarische-wanderung-um-obst-spargel-wein.html

Danke Erpolzheim und Annette :)
















ja und die Buttons natürlich

Dienstag, 8. Mai 2012

Glückskuchen …

… werden gebraucht! Heute tagt die FFA und entscheidet über die mögliche Förderung für unseren Film. Backt und esst Glückskuchen! Die erste Hälfte Glück ist schon verinnerlicht. Welchen Kuchen mögt ihr?

Mittwoch, 2. Mai 2012

Der Monat der Daumendrücker!

Jetzt gilt es Daumen zu drücken, denn der Mai ist der Monat der Filmförderentscheidungen und wir haben gleich bei mehreren Filmförderinstitutionen Förderung beantragt, um unseren Film zu finanzieren. Mein Vorschlag: Wir machen Arbeitsteilung, Simone backt einen Glückskuchen (der hat schon öfter geholfen) und wir (der Rest des Filmteams) und all unsere Freunde drücken wie wild die Daumen. Die Termine für alle Daumendrücker und Positivegedankensender sind 2. & 3. (Kuratorium junger deutscher Film), 8. (FFA), 30. & 31. (BKM & MFG Baden-Württemberg) Mai. Viel Spaß dabei und danke für die Unterstützung!

Sonntag, 22. April 2012

Weinfest: Liebe geht durch den Saumagen …

… hier der neueste „Kings of Kallstadt“-Button anlässlich des Kallstadter Weinfestes, was nun in großen Schritten auf uns zu kommt. Am Freitag geht's los und die lustigen Kallstadter Ausschankstellen verkaufen alle unsere Buttons. Also bestückt euch und beweist eure Liebe zum Film und zum Saumagen!
Für alle die es noch nicht wissen: in Kallstadt gibt es den Saumagen zum essen (wie man es kennt), aber auch den Saumagen als Wein! Darauf sind die Kallstadter besonders stolz, denn die Weinlage Saumagen ist eine Spitzenlage. Aber das können Euch die Prinzessinnen am Weinfest noch besser erklären.

Der offizielle Kings of Kallstadt Weinfest 2012 Button

















Und wer sich mal für ein paar Stunden wie ein echter Kallstadter fühlen will:
Am Weinfest braucht der Turnverein noch dringend Unterstützung für den Weinfest Dienst. Dort kann man Brezeln backen, Schorlen wohl dosieren, abkassieren oder für die Landfrauen unter uns: Bratwurstteller anrichten und natürlich immer bissl quatschen. Wir als Filmteam sind auch dabei und haben eine Schicht am Montag. Meine letzte Weinfestschicht ist bestimmt schon fast 20 Jahre her, aber ich habe sehr lustige Erinnerungen daran. 

Also meldet euch einfach bei Gabriele und Uli Meyer die haben den totalen Plan und die freuen sich:
UlrichundGabrieleMeyer(at)t-online.de
06322-68620

Jeder der sich nun zum Weinfest Dienst meldet kriegt natürlich den offiziellen „Kings of Kallstadt“-Button verliehen!

Hier ist die idyllische Ausschankstelle des Turnvereins. Meldet Euch bei Uli zum Dienst an!

Dienstag, 3. April 2012

Familienbesuch bei Onkel Donald

Es hat geklappt!
Unlängst in New York, Trump Tower 26. Stock:

im Trump Tower bei Donald Trump


















Wie es sich für Kallstadter gehört, habe ich ihm Wein und Kuchen mitgebracht. Aber über was wir geredet haben und wen ich sonst noch so getroffen habe, erfahrt ihr natürlich im Film ;)

Freitag, 30. März 2012

Simone bei Mrs. Pepstein ...

... für alle, die die wunderbare Radioshow auf Radio Blau verpasst haben, hier das Interview mit Simone:

Samstag, 24. März 2012

Die Sonne scheint – auf zum Tag der offenen Weinkeller

Zwischenzeitlich ist ja viel passiert, wir waren in New York und Arizona, haben tolle Leute kennen gelernt, unsere Koproduzenten sind schwer am schuften damit das mit den Filmförderung klappt und ein paar Herren im Team kämpften mit Erkältungen und Fieber. Aber das ist eine andere Geschichte …

Heute scheint die Sonne und in Kallstadt ist „Tag der offenen Weinkeller“. Da werden wir gleich mit Sack und Pack und Hund hinreisen und ordnungsgemäß so viele Weine probieren, wie ich kann (das ist für Kallstadterverhältnisse leider recht wenig) und hoffen dass man es lobend erwähnt, dass die Simone heute keine Traubenschorle trinkt, sondern wirklich Wein. Ja, das kommt nicht so gut an, in Kallstadt fast nie Wein zu trinken. Aber heute ist der elterliche Übernachtungsplatz gesichert und der Sauerbraten wartet, sobald die Weinkeller schließen. Das klingt mal entspannt …
Und ich habe mir fest vorgenommen mein minimalistisches Weinverständnis heute dringend auszubauen.

Für alle die auch spontan einen Pfalzausflug machen möchten die Weinkeller sind heute und morgen von 11 bis 18 Uhr offen. Und falls ihr Fragen habt, fragt einfach einen Kallstadter „uff de Gass“, die sind sehr auskunftsfreudig.

Dieses und andere hervorragende Kallstadter Umland ;)  Fotos hat uns die durch-und-durch-Pfälzer-Fotografin und Weinprinzessin Melanie Hubach zu Verfügung gestellt. Danke, danke! Sie verkauft auch noch Weinprinzessinnen-Kalender, falls ihr euch die Ladies ins Wohnzimmer holen wollt.

Sonntag, 5. Februar 2012

Herzlich Willkommen …

v.l.n.r. Thomas, Simone, Michael, Inka, Toni & Mario

… Perfect Shot Films! Wir freuen uns, Euch mit im Boot zu haben! Wir haben noch viel vor dieses Jahr und können die Unterstützung unserer neuen Koproduzenten gebrauchen. Also, rann an die Arbeit;) Der Link zu Perfect Shot Films findet Ihr rechter Hand.

Die Hipster & der Bart …


… die Veranstaltung ist leider schon gelaufen;)

Freitag, 3. Februar 2012

Erste Maßnahme nach Senderzusage …

… Frau Wendel rüstet optisch auf um jetzt endlich mit den großen Jungs mitspielen zu können!
(All das kann man aus einer Hirschpostkarte machen).
Realisieren werde ich das erst später, was gerade im Kings of Kallstadt Universum passiert ist …

Nur so viel …


… der Glücks-Apfelkuchen hat geholfen! Juhuuu! Später mehr …

Donnerstag, 2. Februar 2012

Kings of Kallstadt bei RPR1 ...

...  im Tag in Rheinland-Pfalz von Christina Nover. Danke RPR1!  Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: Die Dreharbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen, die beginnen ja erst. Wir drehen bis Herbst 2012 und fahren mit den Kallstadtern zur Steuben Parade nach New York!

Glücks-Apfelkuchen gebacken…

… weil die Tage / Stunden / Minuten (wer weiß dass schon) eine Senderentscheidung aussteht. Hoffe er hilft … Sonst ist heute der Zuversichts-Käsekuchen fällig.

Samstag, 21. Januar 2012

Etwas Musik zum Wochenende …


… die in der Pfalz wahrscheinlich schon jeder kennt. Habs sie gestern erst entdeckt und finde Danjo San and the Mr. Miagi Experience sind aufnem guten Weg, vor allem mit Rieslingschorle! Wo können wir die Jungs denn mal sehen, hat wer nen Tipp?

Mittwoch, 18. Januar 2012

Herzlich Willkommen Marion Rüger!

Marion Rüger, Damenschneiderin und Kostümbildassistentin beim SWR ist Sponsorin von „Kings of Kallstadt“ und das aus gutem Grund: „Mir gefällt das Projekt außerordentlich, denn solch freie Filme müssen gefördert werden, gerade, wenn sich die, deren Aufgabe es eigentlich ist, diese Projekte finanziell anzustoßen, am Anfang schwer tun! Ich mache das gern und bin mir sicher, mein Geld ist bei den Kings of Kallstadt gut angelegt“. Marion Rüger hat den Anfang gemacht! Wir sagen vielen Dank und hoffen das ihr viele nachfolgen; und das ist ganz einfach: Bei uns melden, mit uns reden und wir finden eine Möglichkeit wie wir unterstütz werden können. Wir sind da ganz offen.
Wir danken an dieser Stelle auch unseren frühen Förderern, Sponsoren und Supportern, die uns mit viel Einsatz unterstützen und ohne deren Hilfe unsere Dreharbeiten lange nicht so reibungslos verlaufen würden. Vielen, vielen Dank!

Dienstag, 10. Januar 2012

Im Radio …



… waren wir am 31. Dezember zu hören!
Genauer in der SWR3-Show „Am Mittag“ mit Anno Wilhelm. Wir danken für den Bericht und die freundliche Genehmigung, diesen auch hier veröffentlichen zu dürfen.

We were live on air....

...on the 31. of December! That is to say we were guests at Arno Wilhelms noon show at the SWR3 radio station. Thanks for the interview and the kind permission to publish it here.

Montag, 9. Januar 2012

Pressespiegel …

Rhein-Neckar-Zeitung, 7./8. Januar 2012, Text: Kirsten Baumbusch

Söhne Kallstadts
Kallstadt – das ist Wein, Feigen und Kastanien, 21 Gastwirtschaften auf 1300 Einwohner und berühmte Söhne wie Donald Trump oder jener Heinz, dessen Nachfahren ihr Geld mit Ketchup machten. Nun haben Filmemacher das Pfälzer Dorf zum Schauplatz eines Heimatfilm-Experiments gemacht. Titel: „Kings of Kallstadt“. RNZ-Autorin Kirsten Baumbusch war dabei.
„Kings of Kallstadt“ ist als engagierter Dokumentarstreifen in Spielfilmlänge eines jungen, in Mannheim ansässigen Teams geplant: Thomas Theo Hofmann und Mario A. Conte als Produzenten und Simone Wendel als Filmemacherin haben das Vorhaben mit ihrer Film- und Design-Firma „Projekt Gold“ vor kurzem gestartet. Worum geht es? „Um Gemeinschaftsgeist, Dorfliebe und Größenwahn“, lautet die Antwort. Genauer gesagt, versucht Simone Wendel, selbst Kallstadterin von Geburt und Kommunikationsdesignerin von Beruf, zu ergründen, wie es sein kann, dass nicht nur die Vorfahren der Imperien-Inhaber Donald Trump, sondern auch die von Heinz- Ketchup just von hier stammen. Was ist bloß das Besondere am Kallstadter Völkchen, dass es so bedeutende Söhne in die Welt entlässt? Haben sie hier ein Giganten- Gen fürs Big Business? Veritabler Stoff also für einen Heimatfilm ganz besonderer Art, in dem nicht nur der Weg der US-Giganten ergründet wird, sondern auch die Welt der Helden des Alltags inmitten der Pfälzer Weinberge. Umdie Frage nach dem „Wie kam es?“ zu klären, hat sich das Filmer-Trio auf Spurensuche gemacht, sogar in New York haben sie schon recherchiert. Auf der Liste stand hier nicht nur ein Cousin von Donald Trump auf Long Island (der Mann ist Mitte 70 und Besitzer von 27 E-Mail-Adressen), sondern auch der Besuch eines Galadinners anlässlich der Steubenparade, um auch jenseits des großen Teichs Unterstützung zu finden. Diese größte deutsch-amerikanische Freundschaftsparade (Motto: Lederhosen, Dirndl und Tons of Gemütlichkeit) wird auch Ziel einer Übersee-Reise in diesem Jahr sein. Die Kallstadter Dorfgemeinschaft plant eine Reise dorthin, um auf der 5th Avenue die Farben ihrer Heimat zu vertreten. Der jährliche Umzug, der jeweils am dritten Samstag im September stattfindet und direkt am Trump Tower vorbeizieht, wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. Noch immer sind die Teutonen die größte Einwandergruppe der Vereinigten Staaten. Ein Viertel der US-Amerikaner sind deutscher Abstammung. Vermutlich keine schlechten Voraussetzungen, um später „Kings of Kallstadt“ auch in den USA erfolgreich zu vertreiben.
Szene 1
Treffpunkt Kirche, Warten auf das Filmteam. Ein Brunnen plätschert im gleißenden Sonnenlicht, darauf ein steinerner Löwe. Ist es der zweischwänzige Löwe der Kurpfalz? Nein, er nennt nur einen kleinen Stummel sein eigen. Das Geheimnis bleibt also ungeklärt. Plötzlich aus dem Off ein Einheimischer, an die 70 Jahre alt, kurze Hosen, legere Freizeitkleidung, Karotte in der Hand, von der er herzhaft abbeißt. „Ich kenn’ Sie“, brüllt er den Wartenden zu, „Sie sind die Frau mit der Löwenmähne und saßen heute vor mir im Bus!“ Die so titulierte weiß zwar um das Bemerkenswerte ihrer Frisur, hat den Herrn aber noch niemals gesehen und auch länger keinen Bus von innen gesehen. Erst ein genauer Blick von Angesicht zu Angesicht ergibt, man kennt sich keineswegs.
Szene 2: Eine Minute später: Auf den Stock gestützt, aber sonst bester Dinge kämpft sich eine betagte Kallstadterin, wie sich später herausstellt, die frühere Wirtin der Winzergenossenschafts-Gaststätte, die Stufen zum Brunnen hinauf, lässt sich neben die Wartenden auf die Bank plumpsen und fragt traulich: „Und woher kommt ihr?“ Die Antwort „Heidelberg“ erfreut sie sichtlich und binnen kürzester Zeit lässt sie ihrer gesamte Leben- und Krankengeschichte Revue passieren. Der Tod des Mannes und der Mutter wird ebenso gestreift, bevor sie sich nach rund fünf Minuten mit einem knackigen „genug ausgeruht, jetzt muss ich weiter“ wieder auf den Weg macht.
Szene 3: Die beiden Besucherinnen blicken verwundert. Sind sie womöglich schon Teil des Films?“ Die Sorge ist unbegründet, eben hält der Wagen des just angekommenen „Kings of Kallstadt“-Teams neben dem Brunnen. Keine Kamera im Anschlag, uff! Die Filmleute sind inzwischen voll integriert ins Gemeinwesen und am Abend zur Geburtstagsparty des kulinarischen Sponsors des Projekts, dem Wirt der Winzerstube Weick eingeladen. Aber zuvor winkt noch ein Besuch im Landhaus Bühler, hierher stammt die Weinprinzessin des vergangenen Jahres, Sarah, eine der wichtigsten Unterstützerinnen des Projekts.
Zwischenspiel
Vorbei am Anwesen fröhlich winkender Heinz-Nachfahren (in der Pfalz produzieren sie allerdings Wein, nicht das berühmt-berüchtigte Tomatenmus) wird durch die Weinberge geschlendert. Dazwischen gibt es ein wenig Geschichte. Der Gründer des Ketchup-Imperiums ist um 1840 aus der Pfalz über den großen Teich ausgewandert. Mit einer Frau Anna Margaretha Schmidt und seinem Sohn Henry John Heinz begann er Rettich und Sauerkraut einzumachen und zu verkaufen. Zum Andenken an seine Ahnen ließ Henry John später die Steinbank, die vor dem Heinz-Haus in der Hebengasse stand, abmontieren und in die Vereinigten Staaten verschiffen. Dort steht sie noch heute auf dem Firmengelände der Heinz-Company. Das Unternehmen verzeichnet einen Jahresumsatz von neun Milliarden USDollar und ist in mehr als 200 Ländern der Erde mit 20 Marken vertreten. Zuletzt bekannt wurde die Witwe des Urenkels und Erben Henry John Heinz, Theresa Heinz. Sie hat nämlich John Forbes Kerry geheiratet, der 2004 als demokratischer Präsidentschaftskandidat George W. Bush unterlag. Ihr Vermögen wird auf bis zu einer Milliarde US-Dollar geschätzt. Die Kinder von Theresa und Henry John III sind der Öko-Architekt Andrew, der immer wieder in der Pfalz seine Wurzeln erkundet, Henry John IV, der Schmied für mittelalterliche Rüstungen ist, und Christopher, der als Vorsitzender einer Investment-Firma fungiert. Donald Trumps Vorfahren-Story ist haariger. Sein Großvater Friedrich Trump war gelernter Friseur und beschloss aus großer Not heraus, seine Heimat zu verlassen und bei seinen Schwestern in den USA sein Glück zu versuchen. Mit 16 Jahren machte er sich 1885 auf den Weg, arbeitete zunächst in New York in seinem Ursprungsberuf und als Barkeeper, bevor er sich dann zu Beginn der 1890er Jahre den Goldrausch in Alaska zu nutze machte. Er eröffnete dort ein Restaurant, ließ sich in Nuggets bezahlen und legte dann mit Grundstückskäufen in New York das Fundament für das Immobilienimperium. Verliebt hatte er sich 1902 in die Kallstadterin Elisabeth Christ, mit der er drei Kinder, nämlich Elizabeth, Fred und John hatte. Fred ist der Vater von Donald Trump, der sich als Unternehmer, Milliardär und Erbauer des Trump World Towers bereitwillig als „König von New York“ titulieren lässt. Er pflegt vor allem regen Kontakt zu seinem „Second Cousin“ in Kallstadt. Soweit die amerikanischen Hauptpersonen, mit denen Simone Wendel weitläufig verwandt ist. Kein Wunder, dass sie dieser Geschichte auf den Grund gehen muss. Ihre Ausgangsthese ist eingängig und gewagt. Sie als Kallstadterin glaubt an die Kraft des positiven Beispiels und des Optimismus. Und der zeigt sich ihrer Ansicht nach im Gemeinschaftssinn. In ihrer Heimatgemeinde ist nämlich nicht nur die „Saumagenkerwe“ zuhause, sondern hier gibt es auch 400 Vereinsmitglieder mehr als die Gemeinde Einwohner zählt, mehr als 30 Weingüter existieren als Familienbetriebe, produziert werden jährlich vier Millionen Liter Wein und pünktlich um 12 Uhr läuten die Kirchenglocken zum Mittagessen und abends zum Feierabend. Auch wenn sie selbst das beschauliche Leben hier längst quittierte, ist die 37-Jährige von der Bodenständigkeit fasziniert. Und das sonnige Gemüt, das ihren Landsleuten bescheinigt wird, gehört ohnehin zu ihr ebenso wie die Genussfreudigkeit und der offene Geist.
Szene 4. Im Zuhause von Sarah Bühler herrscht Hochbetrieb. Die Speisekarte des berühmten Landhauses weist Spezialitäten auf, die auch schon mal kindgerecht aufbereitet werden. Zu den Leberknödeln kommt das Sauerkraut, aber die Kleinsten finden auch „Sau-Burger“ mit einer Scheibe Saumagen, Ketchup und Pommes. Die Produzenten Thomas Theo Hofmann und Mario A. Conte erzählen von ihrem Kennenlernen vor vielen Jahren bei der Schreinerlehre in Ludwigshafen. Ersteren verschlug es dann unter anderem als Aufnahmeleiter nach Berlin, Mario entdeckte etwas später die Filmbranche für sich. Beiden gefällt am Stoff das Echte und Urtümliche. „Das passt einfach in die Zeit, als Gegentrend zur Globalisierung“, ist sich Produzent Thomas sicher. „Mobil zu sein und sich trotzdem irgendwo daheim zu fühlen“, das prägt seiner Ansicht nach das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Kein Wunder, dass ihn besonders freut, dass es die Stiftung Rheinland-Pfalz ist, die die Anschubförderung für die „Kings of Kallstadt“ bestreitet. Auf dem Tisch stehen die großen Dubbegläser mit den Dellen, noch sind sie mit Traubensaftschorle gefüllt, das wird sich bald ändern.
Szene 5. Auftritt der beim Besuch noch amtierenden Weinprinzessin mit Tablett und Chardonnay-Sekt aus eigener Produktion. Die Stimmung hebt sich. Trotz kariertem Rüschen-Blüschen ist Sarah Bühler ein ungewöhnlicher Typ von Weinprinzessin. Klar, das Know-how für das Metier hat sie quasi mit der Muttermilcheingesogen und ohne sie hätte das Projekt bei den Kallstadtern kaum punkten können, aber Heimattümelei ist der jungen Frau in etwa so fremd wie überkanditeltes Schaulaufen. „Manchmal ein bisschen kleinbürgerlich, aber immer offen für den Duft der großenweitenWelt“,sobeschreibt sie„ihr Kallstadt“.Zueinem Erfolg, da ist sie sich sicher, kann aber nur Simone den Streifen machen. „Sie ist hier aufgewachsen, rausgewachsen, zurückgekommen und ihr wird vertraut“, beschreibt sie das Rezept mit Stallgeruch. Die Aussicht, dass „irgendwann alle auf Kallstadt gucken“, tut ein Übriges, um das Filmprojekt zu befördern. Gleichwohl ist das nicht alles. „Ich finde es reizvoll, dass wir von außen den Spiegel vorgehalten bekommen, wir erhalten dadurch eine neue Perspektive auf uns selbst“, so Sarah philosophisch. Die Scheu vor der Kamera haben sie längst verloren.
Pfälzer Way of Life
Ausblick: Jetzt geht es vor allem ums liebe Geld. Noch ist es nicht gelungen, einen Sender vom Charme der Kallstadter endgültig zu überzeugen. Auch wenn Simone Wendel mit kleinem Team unterwegs sein wird und sogar die Kamera zum Teil selbst führen will, sind beträchtliche Mittel notwendig, damit die „Kings of Kallstadt“ tatsächlich zum Leben erweckt werden. Das soll mit Hilfe von Förderung, aber auch mit Hilfe vieler kleiner Spenden geschehen. Die Filmemacherin möchte dabei nicht nur die Lebenslinien der Giganten und das Dasein ihrer Alltagshelden nachzeichnen, sondern tiefer gehen: „Der Film ist meine Hommage ans Dorfleben. Dieses Dorf ist für mich der Mikrokosmos sozialer Erfreulichkeit, eine Art Urform des sozialen Netzwerks. Ich spüre hier Muster des Zusammenlebens, die sich auch in anderen Gesellschaftsformen entfalten könnten“.
Und ihre Zuversicht ist so ansteckend wie die Story packend. Noch ist die Pfalz weitgehend unentdeckte Terra Incognita für die Filmszene. „Es wird Zeit das zu ändern“, findet nicht nur Simone Wendel, „um den „Pfälzer Way of Life“ in die Welt zu senden“. Bewusst setzt „Projekt Gold“ dabei auch auf „Crowdfunding“ (Neudeutsch etwa: Schwarmfinanzierung), wo viele kleine Beiträge mithelfen, etwas Großes auf die Beine zu stellen. „Jeder Euro und jeder Dollar“, sagt sie mit einem Schmunzeln, „ist hochwillkommen“. Dafür wurde nun sogar von der örtlichen Winzergenossenschaft die „Kings of Kallstadt“-Weinedition ins Leben gerufen. „Mit dem Kauf einer Flasche werden 0,2 Zentimeter Film finanziert“, freut sich Produzent Hofmann.

Info: Wer den aktuellen Stand erfahren möchte, kann das im Internet unter www.Kings-of-Kallstadt.de tun, auf Facebook ist das Projekt unter www.facebook.com/kingsofkallstadt. Wer sich für das Projekt interessiert und es unterstützen möchtte, kann sich bei Simone Wendel unter wendel@projekt-gold.de melden.

Freitag, 6. Januar 2012

Auf zur Steuben Parade 2012!

Bis jetzt haben sich über 30 Kallstadter und Freunde zur großen Reise nach New York, Pittsburgh & Niagara Fälle angemeldet und werden am 15. September 2012, Kallstadt auf der 5th Avenue präsentieren! Das wird ein Fest! Mal sehen, wer noch mitkommt …


Lets go to the Steuben Parade
Over 30 Kallstadters and friends have signed up for the great trip to New York, Pittsburgh and Niagara Falls up till now and will join us on 15. September 2012 and help us represent Kallstadt on 5th Avenue! What a party! Lets see if more people will come along!


Freitag, 30. Dezember 2011

Pressespiegel …

Mannheimer Morgen, 24.12.2011, Text: Timm Herre, Fotos: Projekt Gold (New York & Logo) und ganz wichtig und dafür vielen Dank, Melanie Hubach (das Foto von Kallstadt) unter ihrer künstlerischen Leitung auch der Weinprinzessinenkalender 2012 entstanden ist.

Kallstadt, Pittsburgh, New York – Trump und Heinz auf der Spur
Von unserem Redaktionsmitglied Timm Herre
KALLSTADT. „Ich bin verwandt mit Donald Trump“ – wenn Simone Wendel diesen Satz sagt, ist ihr Aufmerksamkeit gewiss. Die 37-Jährige flunkert dabei nicht. Man muss zwar ein talentierter Stammbaum-Forscher sein, um das Verwandtschaftsverhältnis zu durchschauen, aber die Filmemacherin und der amerikanische Immobilienmagnat sind wirklich Mitglieder derselben Familie. Wer den Stammbaum noch weiter fasst, findet auch Verbindungen zur Familie Heinz, die mit Ketchup ein Vermögen machte und ihre
Wurzeln ebenfalls in Kallstadt hat. Zwei Wirtschaftsimperien und ihre Verbindungen in die pfälzische Provinz – diesem „Zufall der Geschichte“ geht Wendel in dem Dokumentarfilm „Kings of Kallstadt“ nach.
Die Hauptdarsteller sind zunächst ganz normale Menschen in Kallstadt, manche heißen bis heute Heinz oder Trump. Sie treffen sich in Vereinen und Winzerstuben, sie pflegen Traditionen und Rebstöcke – und seit einigen Monaten ist oft ein Kamerateam dabei. „Die stöhnen manchmal, wenn wir wieder filmen“, sagt die Regisseurin, „aber die meisten sind ganz entspannt. Sie verstehen nur hin und wieder nicht, dass gerade das Alltägliche für mich so spannend ist“. Also geht Wendel in Gesangsvereine, zu den Landfrauen oder zu Turnfesten. „Ich muss dann immer wieder sagen: Redet kein Hochdeutsch vor der Kamera!“ Ziel der Regisseurin ist es, ein authentisches Panorama ihrer Heimat zu zeigen. Und wozu das alles? „Wir wollen dem Geheimnis von Kallstadt auf den Grund gehen“, sagt Produzent Thomas Theo Hofmann. Es könne schließlich kein Zufall sein, dass mit Heinz und Trump gleich zwei „Tycoons“ aus dem Dorf stammen. Die
Leitfrage des Films laute also: Was ist das Besondere an diesem Völkchen, das so bedeutende Söhne in die Welt entlässt?
Nach Recherchen von Wendel und Hofmann wanderte der Großvater von Donald Trump, Friedrich Trump, in den 1880er-Jahren aus Kallstadt nach Amerika aus. Den Grundstock seines Vermögens legte er während des Goldrauschs in Alaska – nicht als Schürfer, sondern als Gastronom, der sich von Goldgräbern mit frischen Nuggets bezahlen ließ. Damit kaufte er Grundstücke in New York. Seine Nachfahren entwickelten daraus ein Immobilienunternehmen, das heute einen Milliardenwert hat.
Weltweit tätiger Konzern
Das Heinz-Imperium wurde von Henry John Heinz gegründet. Er kam 1844 bereits in den USA zur Welt. Vier Jahre zuvor war sein Vater, Heinrich Johann, aus Kallstadt nach Übersee gegangen. Der Nahrungsmittelkonzern mit Zentrale in Pittsburgh ist heute weltweit tätig. Wie bringt man nun diese beiden Geschichten mit dem gegenwärtigen Kallstadt zusammen? Indem man die Kallstadter in die USA fliegt! Wendel und Hofmann pflegen seit längerem enge Kontakte mit Personen aus den Familien Trump und Heinz und haben nun eine Reise nach New York und Pittsburgh organisiert. Höhepunkt soll die Teilnahme an der Steuben-Parade sein. Dieser deutsch-amerikanische Freundschaftsumzug durch die Häuserschluchten von Manhattan steigt stets am dritten Wochenende im September. „Der Termin ist natürlich eine Katastrophe – ganz viele haben gesagt: Da ist doch Wurstmarkt!“, erzählt Produzent Hofmann.
Dennoch gibt es mittlerweile 30 Kallstadter, die mitfliegen und ihren Heimatort repräsentieren wollen. Probleme hat der Expeditionstruppbisher nur mit den strengen Alkoholauflagen in den USA. „Die fragen immer wieder, ob sie bei der Parade wirklich keinen Wein ausschenken dürfen“, erzählt Wendel. Die 37-Jährige hofft, dass sich auch Donald Trump mit der Reisegruppe treffen möchte. Die Chancen stehen gar nicht schlecht, denn der Magnat kennt das Filmprojekt und hat vor kurzem auch die Zusage für ein Interview gegeben. Bereits im Januar wird Wendel in die USA fliegen. „Ich werde ihm Fotos vom Haus seines Opas in Kallstadt zeigen, das steht nämlich immer noch“, sagt Wendel. „Und dann frage ich ihn, was vom Dorfleben vielleicht noch in ihm steckt. Ich finde nämlich, er sieht aus wie ein Winzer.“

_ Die Ursprünge des Nahrungsmittelkonzerns Heinz und des Immobilienimperiums
der Familie Trump gehen auf Personen zurück, die im 19. Jahrhundert aus dem pfälzischen Kallstadt ausgewandert sind.
_ In ihrem Filmprojekt „Kings of Kallstadt“ verknüpfen Simone Wendel und Produzent Thomas Hofmann die Geschichte dieser Wirtschaftsgiganten mit dem beschaulichen Leben in dem pfälzischen Weindorf –2013 soll der Streifen fertig sein.

Samstag, 24. Dezember 2011

Der Riesling ist ausverkauft …

… nach nur 2 ½ Wochen des Verkaufsstart unserer Weinedition! Das ist wunderbar und schneller als gedacht. Der Kings of Kallstadt-Riesling, eine Rarität.
Aber keine Sorge, für alle die, die keinen Riesling ergattern konnten, gibt es Hoffnung!

Das Rieslingfass ist leer ...
Ab Februar wird der Riesling mit Jahrgang 2011 neu aufgelegt. Bis dahin gibt es weiterhin den feinen Blanc de Noir und den harmonisch leichten Spätburgunder.

Bestellungen, auch für den Riesling, nimmt die Winzergenossenschaft Kallstadt entgegen.
Beim Riesling dauert es mit der Auslieferung bis Februar.

Wir danken allen die mit dem Kauf der Kings of Kallstadt -Weinedition unser Projekt unterstützen!

Zur Weinbestellung!

The Riesling is sold out.....

....after only 2  ½ weeks after we started selling our wine edition! That is wonderful and faster than expected. The Kings of Kallstadt Riesling, a rarity.

But no worries, there is hope for everyone who couldn't get the Riesling!

In February the Riesling will be sold as a new 2011 edition. Until then, there is still the fine Blanc de Noir and the light Spätburgunder.

You can place orders for all the wines at the Kallstadt wine cooperative. The delivery of the Riesling will take until February, but you can preorder now.
Thanks to everyone who supports our project with he purchase of a Kings of Kallstadt Wine Edition.

Montag, 19. Dezember 2011

Es war ein wunderbarer Abend …


... so viele Gäste, toll!
… vielen Dank erstmal Sarah Bühler, die unseren Wein vorgestellt hat und allen Anwesenden plausibel erklären konnte, dass unser Wein (in diesem Fall der Blanc de Noir) auch und gerade wegen seiner Frische, hervorragend zu Tomaten und insbesondere zu Ketchup passt. Vielen Dank, Jürgen Hellmann, der so wunderbar und charmant durch den Abend führte, echte Verkäuferqualitäten an den Tag legte und auch den letzten Gast davon überzeugen konnte, sollte unser Film einen Oscar gewinnen, jedem Weinkäufer ein klitzekleiner Teil davon gehört. Das ist Pfälzer Fundraising. Vielen Dank allen, die Wein gekauft haben! Dabei fällt mir ein: Sollte jemand besonders viel Wein kaufen und uns so besonders großzügig unterstützen, ist natürlich ein Dank im Abspann unseres Films reserviert. Gaaaanz vorne mit dabei ist Bernd, er ist stolzer Besitzer von 20 Editionen.
Es sind am Samstag weit mehr Gäste zur Winzergenossenschaft Kallstadt gekommen, als wir erwartet haben und ich glaube wir konnten mit unseren kurzen Ausschnitten einen kleinen Eindruck unserer bisherigen Arbeit vermitteln. Danke für den schönen Abend!

Hier zur Weinbestellung!


It was a wonderful evening ...

So many guests, great!

Many thanks to Sarah Bühler for presenting our wine and explaining in a plausible way to all participants that our wine ( especially the Blanc de Noir) can be combined wonderfully with tomatoes and especially with Ketchup due to its fresh note. We also thank Jürgen Hellman for being such a charming host through the evening, for being such a great salesman and convincing the guests that if our movie should win the Oscar, every wine buyer has a small share in it. There is one thing I should mention: If someone buys a great amount of wine, we will mention him or her in the credits of the movie. Bernd  is on top of that list so far, he is the proud owner of 20 editions.

More guests than we expected found their way to the Kallstadt Wine Cooperative last Saturday. I think we were able to give a good impression of our work so far by showing short clips of our film material. Thanks everyone for the wonderful evening!


Dienstag, 13. Dezember 2011

Pressespiegel ...

Karikatur: Uwe Herrmann, www.karikaturist.de




















Die Rheinpfalz, 10.12.2011, Text: Rolf Schlicher, Karikatur: Uwe Herrmann
Dass wir Pfälzer tolle Hechte sind, wissen wir natürlich bereits: Ob Bundeskanzler,
Deutsche Weinkönigin oder Fußball-Weltmeister – es gibt kaum ein hohes Amt, zu dem es Pfälzer und Pfälzerinnen noch nicht gebracht hätten. Und im Kreis der Stars und Sternchen mischen wir inzwischen auch immer kesser mit – dank der Kult-Blondine Daniela Katzenberger aus Ludwigshafen. Doch dass berühmt, mächtig und reich zu werden quasi zum Pfälzer Erbgut gehört, das wäre dann doch neu und überraschend. Genau diese gewagte Spekulation versucht die diplomierte Kommunikationsdesignerin und Filmemacherin Simone Wendel aber jetzt zu beweisen. Und zwar am Beispiel ihres Heimatortes Kallstadt. Die 1200-Einwohner-Gemeinde an der Weinstraße genießt schon deshalb einen gewissen Bekanntheitsgrad, weil es dort eine Weinlage namens „Saumagen“ gibt. Doch Kallstadt hat auch mancher bemerkenswerten Karriere den Boden bereitet. So stammen der Vater beziehungsweise Großvater zweier amerikanischer Wirtschaftsbosse aus Kallstadt: Henry Heinz, der Erfinder des gleichnamigen Ketchups, und Immobilien-Tycoon Donald Trump. Dass die Begründer zweier USWirtschaftsimperien ihre Wurzeln in ein und demselben Dorf haben, kann das mehr als ein Zufall sein? Stellt sich gar im Nachhinein heraus, dass es so etwas wie ein „Kallstadt-Gen“ gibt? Antworten auf diese Fragen will die gebürtige Kallstadterin Simone Wendel geben. Und zwar mit einem abendfüllenden, originellen Dokumentarfilm, der den vielversprechenden Titel „Kings of Kallstadt“ trägt. Um Dorfliebe und Größenwahn soll es dabei gehen. „Dies wird ein Film über die illustre Verwandtschaft zwischen den Pfälzer Winzern und den US-Giganten, aber auch über meine Kallstadter Helden des Alltags“, sagt die 37-Jährige. Gedreht wird in der Pfalz und in den USA. Einige Sponsoren für das Projekt gibt es bereits, dazu gehört auch die rheinland-pfälzische Kulturstiftung. Mit Verleihern und Fernsehgesellschaften ist man im Gespräch. Neben den offiziellen Wegen der Filmförderung möchte Wendels Team aber auch neue Quellen anzapfen. So wurde in Zusammenarbeit mit der Winzergenossenschaft eine „Kings of Kallstadt“-Weinedition aufgelegt.

„Mit dem Kauf einer Flasche werden 0,2 Zentimeter unseres Films finanziert“, hat Produzent Thomas Theo Hofmann ausgerechnet. Mit der Herausgabe einer Wein-Kollektion bleiben die Filmemacher freilich recht bodenständig. Zur Präsentation und Probe nächste Woche wollen sie „Lewwerworschdebrod“ reichen. Das ist mehr Dorfliebe, denn Größenwahn. Dem „Kallstadt-Gen“ hätte man eigentlich mutigere, überraschendere Finanzierungsideen zugetraut. Und echt amerikanisch-pfälzische Häppchen: Warum gibt es beispielsweise keine Heinz-Ketchup-Spezialedition, zu der Saumagen-Burger serviert werden? Hot-Dogs in Meerrettichtunke wären auch großes Kino: Denn Henry John Heinz hatte, ehe er sein berühmtes Ketchup erfand, schon als Neunjähriger Meerrettichsoße hergestellt und in Gläser abgefüllt. Nach einem Rezept seiner Mutter Anna.
Vielleicht sollen solche tiefschürfenden Leckerbissen aber auch erst bei der Premiere von „Kings of Kallstadt“ aufgetischt werden. Die ist für 2013 geplant – eine Filmproduktion in 0,2-Zentimeter-Schritten dauert eben ihre Zeit. Rolf Schlicher

INFOS

  • Das Projekt: www.kings-of-kallstadt.de
  • Präsentation der Weinedition „Kings of Kallstadt“: 17. Dezember, 18.30 Uhr, Winzergenossenschaft Kallstadt – mit den Filmemachern, Infos von den Dreharbeiten und ersten Ausschnitten.

Montag, 5. Dezember 2011

Ade Vorweihnachtsstress, willkommen Weinedition!

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde,
wir laden ganz herzlich zur „Kings of Kallstadt“- Weinedition-Präsentation & Weinprobe am Samstag, 17. Dezember 2011 um 18.30 Uhr  in die Winzergenossenschaft Kallstadt (Weinstraße 126, 67169 Kallstadt) ein.

Kurz vor Weihnachten möchten wir es ganz offiziell machen und unsere Weinedition in entspannter Atmosphäre vorstellen.

Es unterstützt uns Sarah Bühler, die von uns schon oft gedrehte Weinprinzessin, wir berichten über unsere Dreharbeiten vom letzten Jahr, zeigen erste Ausschnitte unseres Materials, natürlich gibt es den Wein auch zu probieren und „Lewwerworschdebrod“ zu essen!
  
Wir freuen uns auf einen wunderbaren Abend!


Hier den Wein bestellen!



Byebye pre-Christmas stress, hello wine edition

Ladies and Gentlemen, dear friends,
we cordially invite you to the presentation of the "Kings of Kallstadt" - wine edition and wine tasting on Saturday, 17.12. 2011 starting 6:30 pm at the Kallstadt wine cooperative. Just before Christmas, we want to make it official and present our wine edition in a relaxed atmosphere. We will be supported by Sarah Bühler, the wine princess starring in our film, we will tell stories about last years filming, show first scenes from our film material. Of course there will be wine to taste and a „Lewwerworschdebrod“  to eat for everyone!We are looking forward to a wonderful evening!


Dienstag, 29. November 2011

Ausverkauft: Die Weinedition

Ausverkauft! Es tut uns sehr leid, unsere Weinedition erfreute sich zu großer Beliebtheit und ist nun schon nach sehr kurzer Zeit ausverkauft! Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unserem Weinpartner, der Winzergenossenschaft Kallstadt für die Unterstützung und wir bedanken uns ganz besonders bei allen „Kings of Kallstadt“-Freunden die sich eine Flasche unseres Weines gegönnt oder vielleicht sogar noch eine zu Hause stehen haben, diese ist jetzt eine Rarität. Herzlichen Glückwunsch dazu und nochmal vielen Dank!

Donnerstag, 24. November 2011

jüngste Ereignisse im Dorfleben

Diese Woche haben wir den Kirchenchor, die Turnerfrauen und die Kinderturnstunde ab 3 Jahren in Kallstadt besucht. Die Turnhalle sieht noch so aus wie zu meinen Kinderturn-Zeiten, nur der Geräteraum wurde stark modernisiert. Und im Proberaum des Kirchenchors hatte ich damals Konfirmandenunterricht. Und das ist schon sehr lange her.

Latest news from the Village
This week, we have been visiting the church choir, the womens' gymnastics club and the childrens' gymnastic lesson for toddlers in Kallstadt. The Sports hall still looks like it used to when I was a kid, but the gym looks a great deal more modern. At the rehearsal room of the church choir I used to go to confirmation class. Which was a long time ago.

Die Frauenturnstunde. Vermutlich alles was man mit Gymnastikbällen tun kann, hat Conny vorgeturnt.
Womens' gym class. Conny showed us about everything you can possibly do with a gymnastics ball.

So siehts gerade morgens in Kallstadt aus.
Kallstadt morning impressions.
Und der Name dieses Geschäfts wird alle nicht-Pfälzer wohl stark irritieren.
The name of this shop will probably be rather puzzling for all non -palatine natives.

Und so nächtigen unsere Kameraleute im idyllischen Kallstadter Hof direkt an der Kirche. Und damit kommen sie umso besser ins Kallstadt-Feeling. Danke Walter!
And so our camera crew stay the night at the Kallstadter Hof close to the church. So they get into the real Kallstadt spirit. Thanks to Walter!




Freitag, 18. November 2011

Pfälzer Fundraising…

… geht so: Im Dezember, rechtzeitig vor Weihnachten erscheint in Zusammenarbeit mit der Winzergenossenschaft Kallstadt die Kings of Kallstadt-Weinedition mit dem unglaublichen Riesling zum Film, der uns im nächsten Jahr zur Steuben Parade begleitet, denn New Yorker stehen auf Riesling; dem wunderbaren Spätburgunder, der Rotwein für Cineasten und dem prickelnden Blanc de Noir, der die Sonne Kallstadts in sich trägt! Drei Flaschen kosten circa 20,- Euro (der Preis ist noch nicht endgültig festgelegt) und mit dem Kauf schon von einer Flasche sind 0,2 cm unseres Films finanziert! Drückt „gefällt mir“ und meldet Euch, wir nehmen Vorbestellungen entgegen.

Fundraiser Palatine style ...
... works like this: This December, just in time for X-Mas the Kallstadt Wine Cooperative and kings of Kallstadt proudly present their very own wine edition! It contains the incredibly fine Riesling , which will accompany us to the Steueb parade, as the New Yorkers love Riesling, a wonderful Spätburgunder, a wine for movie fans and a sparkling Blanc de Noir which has a touch of the Kallstadt sun! Three bottles will cost approx. 20,-€ ( not the fina price yet) and by buying one bottle, you will finance 2cm of our movie! Press the " like Button" and contact us, we will take your preorders now!

Donnerstag, 10. November 2011

Hier ein erster Eindruck unsere Ausstellung …

„Kritik der Urteilskraft“ in der Galerie roZku, Neckarpromenade2, 68167 Mannheim und deren Öffnungszeiten: Mo, Do und Fr von  18 - 21 Uhr.  Auf den fünf Bildschirmen sind Ausschnitte unseres Materials zu sehen. Ganz exklusiv und nur dort! Wir freuen uns sehr über den Besuch!



A first impression from our exhibition
… „Kritik der Urteilskraft“ at the Galerie roZku, Neckarpromenade2, 68167 Mannheim  The Opening hours are: Mo, Thurs and Fr from 18 - 21 pm.  On five screens, you can see clips from our film material in an exclusive preview. We are looking forward to your visit!

Sonntag, 6. November 2011

Es ist viel passiert …

Am Time Square, alles gaaanz ruhig dort!


Die Ausstellung!
… in den letzten sechs Wochen und keine Zeit zu bloggen. Der Reihe nach: Wir haben an den Tagen 5, 6 & 7 der New York-Reise noch viel erlebt, gesehen und gefilmt. Wir waren mit Donalds Cousin zwei Tage in der Stadt unterwegs. Wir haben das Grab des Kallstadter Auswanderers Friedrich Trump gefunden und viele Bauwerke gesehen, für deren Errichtung, sich die Firma Trump verantwortlich zeichnet. Wirklich beeindruckend! Ganz ehrlich, diese Reise war unverzichtbar. Die Kontakte, die wir in dieser kurzen Zeit knüpfen konnten, sind für unseren Film ein großes Glück. Auch sind wir jetzt für die Steuben Parade im nächsten Jahr gerüstet. Wir haben erlebt wie dieses riesen Fest dort abläuft und können unseren Kallstadtern wichtige Tipps für die große Reise geben. Einfach wunderbar, wir freuen uns schon sehr! Freitag vor einer Woche haben wir mal schnell und nebenbei (Das ist gelogen, nichts geht schnell und nebenbei, wenn wir etwas richtig und wahrhaftig machen wollen und es dazu unserem Film nutzt!) eine tolle Ausstellung zusammen mit Melanie Hubach in der Galerie roZku, Neckarpromenade 2, in Mannheim eröffnet. Dort sind bis zum 23. Dezember erste Eindrücke unseres Materials zu sehen und Fotografien aus den bisherigen fünf Weinprinzessinnenkalendern​ der Urlaubsregion Freinsheim. Viel Spaß dort, wir freuen uns auf Besuch! Die Vernissage war toll! Ja und nicht zu vergessen fand einen Tag vor der Vernissage die Inthronisierung von Sarah Bühler zur Weinprinzessin der Urlaubsregion Freinsheim im i-Punkt in Kallstadt statt. Wir waren dabei. Und bei der Feuerwehrübung am letzten Freitag auch und beim Walking mit Conny einen Tag davor auch …
Die Inthronisierung!
… viel zu tun und morgen treffen sich alle Kallstadter und deren Freunde, zum Reiseinfoabend mit Ulrich Papenheim von Merican-Reisen im Gemeindesaal Kallstadt um die große Reise nach New York zu planen. Mal sehen wie viele mitkommen. Wir hoffen es werden viele!



A lot has happened.....

....in the past six weeks and so little time for blogging. So a quick update: On Day 5, 6 and 7 of the New York trip a lot has happened, we have seen a lot, filmed a lot and it was a great experience. Donald Trumps Cousin showed us around town for two days. We saw the grave of Kallstadt emigrant Friedrich Trump and seen lots of great buildings which were built by the Trump Company. Really impressive! Honestly, this trip was simply necessary. The contacts we made are really lucky for our movie. And we are well prepared for next years Steuben Parade. We saw how this enormous party works and could give our Kallstadt natives invaluable advice for their great trip. Wonderful, we are so excited about it all!

Last Friday we quickly stopped by ( which is a lie, nothing is quick and a stopover when we are doing things for our movie because we like to do things properly), well last friday we opened a great exhibition at the roZku gallery in Mannheim, together with Melanie Hubach.

Until the 23rd of December, you can get a first impression of our movie and see photographs of the five calendars from the Freinsheim region where our local wine princesses feature as calender girls. Have fun, we are looking forward to your visit! The gallery opening was wonderful. Have fun there! Oh, and last but not least, a day before the opening, Sarah Bühler was crowned as the new wine princess of the Freinsheim region at the Kallstadt tourist office. We were there. And we were at the fire brigade training last Friday and went Nordic Walking with Conny the day before that.....

… Lots to do ! Tomorrow all Kallstadt people and their friends will assemble at the information evening for the great trip next year. Ulrich Papenheim of Merican-Travels will come to the Kallstadt community center especially to plan the great New York trip with us. We're hoping that lots of people will join us on the trip!

Sonntag, 18. September 2011

Tag 3 &4 NYC, Silber für die Kings of Kallstadt …

… und fast keine Zeit zu posten! Freitag, Begrüßung der deutschen Gruppen am City Hall Park. Bekommen die silberne Steuben Parade Münze verliehen! Silber für Kings of Kallstadt. Viele Zuschauer, Amerikaner wie Deutsche werden auf uns aufmerksam und finden uns toll. Danach treffen mit der deutsch-amerikanischen Produzentin Sabine Schenk, kurz und sehr interessant. Danch schnell ins Dirndl & Anzug geworfen und zur Steuben Paraden Gala. Ist etwas dunkel (zum filmen) und hatte eine lustige Musikmischung. Grüße von Manfred Geis an Erik Bettermann (Intendant der deutschen Welle) ausgerichtet, er hat sich gefreut und sendet Grüße zurück.


Guten Morgen, schnell zur SteubenParade. Riesig und viel größer als erwartet. So viele Gruppen aus den USA sind auf der Straße. Wahnsinn. Viel zu entdecken, gute Ideen für die Kallstadter. Favoriten Gruppen: Bronx Turner (Turnverein mit Turnhalle in der Bronx) und eine Gruppe des Harlem Oktoberfest. Harlem ist eh super! Franziska & Stefan „Seidel" (aus Kallstadt) mit Mann & Frau getroffen. Pause im Park, danach zum Oktoberfest. Lustige Fast-Münchnerinnen aus Wenigmünchen beim Picknick kennngelernt und den berühmten Eiskunstläufer „Schramme Norbert" gesprochen (ist der auch mit unseren Schramms verwandt?). Trump Tower besucht. Gute Nacht.


(English) Day 3 &4 NYC, Silver for  Kings of Kallstadt …

… and next to no time to write something for the blog! Friday, the greeting of the German groups at the city hall. We are presented with the silver Steuben Parade coin! Wow! Silver for Kings of Kallstadt!

There are lots of spectators, American and German. They all get to know us and like us! Afterwards, we meet the German/ American producer Sabine Schenk. It is a short meeting but very interesting. Then we change in Dirndl and Tux and are off to the Steuben Parade Gala evening. Said hi to Eric Betterman for Manfred Geis, he was very pleased and sends his regards.

Good morning, quickly off to Steuben Parade. Its huge, much bigger than we expected. So many groups from all over the US are on the street. Lots to discover, great Ideas for the Kallstadt kings.

Favourite groups: Bronx Turner ( sports group from the Bronx), and a group from Harlem Oktoberfest. Harlem's great anyway! Met Franziska & Stefan "Seidel" ( from Kallstadt) with their partners.

Short break in the park, then off to Oktoberfest. Met some funny Almost-Munich girls from Not-So -Munich at the picknick and had a little chat with the famous figure skater "Schramme Norbert" ( maybe he is related to our Schramms, too?).  Visited Trump Tower. Good night!